Motorräder in Thailand

Jens:

Im Verlauf unserer fast 4 Wochen in Thailand haben wir fortwährend Bilderserien einiger thailändischer Besonderheiten erstellt. Hier nun eine Serie mit Motorrädern die uns besonders ins Auge gestochen sind.

Kleinlaster

Eine Auswahl ohne Sonnenschirm, Restaurant und Kaufmannsladen. Warum auch immer, fällt es uns wiederholt auf, dass mit diesen Kutschen oftmals Gasflaschen transportiert werden – Fisch, Eiswürfel, Gemüse, Gartenabfälle, Schulklassen, …

Laden auf Rädern

Nachtrag: hier noch ein Bsp. für einen mit Motorrad betriebenen Laden.

Motorrad mit Gemüseladen in Thailand
Gemüsestand auf Rädern

Scrambler

Hier nutzt Profil auch noch viel.

Poser

Der Sound dieser kleinen 125ccm’s lässt im Vergleich (fast) alle, teuer getunten Mopeds in Europa wie Kinderspielzeug klingen! Denn, einfache Gleichung: „erst Wer laut ist, ist auch schnell!“ Es gab Situationen, in denen wir wiederholt zum Himmel blickten, weil wir dachten, dass gleich ein Helicopter neben uns landen würde.

Normal plus

Man beachte bitte vor allem den allseits beliebten Kindersitz. Die Dinger werden regelmässig und ohne Probleme mit 5 Passagieren bestiegen – und vor den eigentlichen Kindersitz passt immer noch locker eine Windel-gepolsterte Sozia. Nur im Einkaufskorb haben wir noch nie Jemanden sitzen sehen. Aber wir halten uns im Urlaub ja auch öfter in der ruhigen Natur als im Strassenverkehr auf.

Im Alltag

Eine Besonderheit war für uns auch, dass vor allem in Bangkok Motorradtaxis (also zur Personenbeförderung) herumbrausen. Da sollten sich die westlichen Fahrradkuriere mal Gedanken für zukünftige Geschäftsfelder drüber machen.
Auf denen werden dann regelmässig Reis- und Betonsäcke und gelegentlich schon mal halbe Wohnungseinrichtungen mitgenommen.
Das man hier während der Fahrt, trotz der halsbrecherischen Ausweichmanöver und des infernalischen Strassenlärms telefoniert, ist wohl selbstredend.
Helm? Was Helm? Basecap und Kopftuch sind besser gegen die Sonnenstrahlung. Wie soll man sonst telefonieren – Eumel.

Sprit

Da die motorgetriebenen Zweiräder irgendwann auch einmal Durst haben, gönnt man ihnen hier in kleinen Dosen eine gute Flasche, statt ihnen schwallartig Flüssigkeiten dieser anonymen, weltumspannenden Petro-Chemie-Konzerne einzuverleiben. Das ist wahre Liebe zum Zweirad…
Europäer scheinen ihre Liebe zum Zweirrad nur in Form ausgiebieger Putzorgien belegen zu können – also wieder einmal wird damit nur auf Äusserlichkeiten Wert gelegt.
Das ausgleichende Wesen der Asiaten hat Sie gelehrt, dass es eben vor allem auf die inneren Werte ankommt! Wahre Meisterschaft nennen wir das – Prost.

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